BIM nicht ohne IFC – von der ISD weiter optimiert

Änderungen, insbesondere in der Neubauphase eines Gebäudemodells, sind keine Seltenheit. Sobald eine Zeichnung aktualisiert wird, kann die Terminierung vom ursprünglich geplanten Zeitpunkt der Fertigstellung abweichen. Ferner haben Modifikationen in der Bauphase Auswirkungen auf die Mengenermittlung, zum Beispiel auf die Anzahl tatsächlich benötigter Türen nach verändertem Grundriss. Wenn anschließend daran angepasste  Stückzahlen und Kosten automatisch abgeglichen und für alle am Projekt Beteiligten nicht nur als Zeichnung, sondern auch als Datenpaket direkt verfügbar gemacht werden können, hat eine Methode nachweislich zum Erfolg geführt: BIM.

BIM dient zur optimierten Planung und zielt auf eine solide technische und organisatorische Absicherung wirtschaftlicher Ziele im Projekt ab:  Bauteile eines 3D-Gebäudemodells werden sowohl virtuell als auch digital erfasst, geometrisch dargestellt, mit Beschreibungsinformationen verknüpft und ständig synchronisiert. Dieser zukunftsträchtige IT-gestützte Designprozess erfordert eine universelle Schnittstelle wie die der Industry Foundation Classes - IFC. Das von der Non-Profit-Organisation buildingSMART entwickelte Standardformat ermöglicht allen Softwareherstellern vollen Zugang zu den IFC-Spezifikationen für die Entwicklung notwendiger Import- und Exporttechnologien.

Dass die IFC-Implementierung ein fortschreitender Prozess ist, der bis heute noch nicht abgeschlossen ist, zeigt ein kurzer Ausschnitt aus ihrer Entwicklungsgeschichte:

  • 1994: Erste Schritte zur Entwicklung des IFC-Formats
  • 1997: Veröffentlichung der IFC-Version 1.0
  • 2000-2002: Entwicklung der IFC-Prototypen 1.5., 2.0
  • 2007: Version IFC2x3-TC1
  • 2008: Version IFC2x3-TC1(auch IFC2x Edition 3 genannt) in praktischer Anwendung
  • 2013: IFC4 (vormals IFC 2x4)

Die aktuellste Version IFC4 enthält eine Reihe von Erweiterungen mit geometrischen Verbesserungen und wurde 2016 nach EN ISO 16739 anerkannt. Die Dortmunder ISD Group ist Mitglied im interdisziplinären Kompetenznetzwerk „buildingSMART" - mit einschlägigem Resultat: HiCAD - 2D/3D durchgängig - ermöglicht OpenBIM-konformen Datenaustausch mit integrierter IFC-Schnittstelle und erleichtert die moderne Entwurfs- und Fachplanung im Bauwesen um ein Vielfaches. Für weitere Optimierungen rund um das Austauschformat IFC befindet sich die ISD Group in ständigem Dialog mit seinen HiCAD-Nutzern – mit dem Ergebnis innovativer Neuerungen: Für den effizienteren und schnelleren Import von IFC-Dateien kann der Nutzer z. B. über die Option „Filter“ per Deselektion alle IFC-Klassen auswählen, die vom Import ausgenommen werden sollen. Gewissheit über einen verlustfreien Datenaustausch bietet auch das ständig visualisierbare Menüfenster während des Tranfers - Transparenz made in Germany, Kundennähe all inclusive! 

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